Versuch
Info
VARIANTE A: RL-Kreis. Eine große Induktivität (großer Elektromagnet mit geschlossenem Eisenjoch) ist mit einem Widerstand in Reihe geschaltet. Beim Einschalten eines Gleichstroms verhindert die Selbstinduktion, dass der Strom sofort seinen Endwert erreicht.
VARIANTE B: Das mit einer Spule in Reihe geschaltete Lämpchen leuchtet später auf, als das mit einem Ohm’schen Widerstand in Reihe geschaltete Lämpchen. Werden zwei Spulen in Reihe geschaltet ist der Effekt deutlicher zu beobachten.
Durchführungsdauer: 1 Minuten
Beschreibung
VARIANTE A:
\(I(t)=\frac{U_{0}}{R}\cdot(1-e^{-\frac{R}{L}\cdot t})\)
Experimentell beobachtet man \(\tau\) = 4…5 s
Daraus erhält man für L = 70 H (mit \(\tau\) = L/R = 4 s und \(R_{Spule}= 17,5\,\Omega\)).
Schaltet man die Spulen gegeneinander (=>Verkleinerung von L), dann erreicht der Strom den Endwert wesentlich schneller.
Einstellungen:
\(U_{0}=2\,\text{V}\)
\(U_{0}\) so einstellen, dass I = 1 A (Wechselstrom)
VARIANTE B: Siehe Schaltskizze.
- Spule mit/ohne Kern einsetzen.
- Das Potentiometer R dient bei jedem Versuchsteil zur Anpassung der Helligkeit von Lampe G2, damit sie genauso hell leuchtet wie G1. Sind Stromstärkemessgeräte eingebaut, wird das Potentiometer R so eingestellt, dass durch beide Zweige der Parallelschaltung die gleiche Stromstärke fließt (auf dem Foto I = 0,285 A bei R=21,5 \(\Omega\))
- Mit Kern: G1 leuchtet gegenüber G2 stark verzögert auf.
- Glühlämpchen 6 V und 2,4 W
- Spule 2.5.15 mit n = 1000, ca. 9,5 \(\Omega\)
- Spannung: jeweils anpassen im Bereich von etwa 10 V