Versuch
Info
Mit einem Empfangsdipol, der an ein Spannungsmessgerät angeschlossen ist, wird das Strahlungsfeld des Dezimeterwellensenders (f = 433,92 MHz, λ = 69,14 cm) ausgemessen. Alternativ wird es mit einem Glühlämpchen am Empfangsdipol qualitativ nachgewiesen.
a) Abstandsgesetz: Strahlungsleistung S(1/r²)
b) Richtcharakteristik des Dipols
c) Polarisation der Strahlung
Durchführungsdauer: 1440 Minuten
Beschreibung
Der Dezimeterwellengenerator wird im Dauerstrichbetrieb betrieben, wobei die abgegebene Leistung über einen Leistungssteller reduziert werden kann. Der aufsteckbare Schleifendipol wirkt als Sendeantenne, der beigefügte Antennenstab fungiert vor der Empfangsantenne als Direktor und hinter der Empfangsantenne als Reflektor. Der Empfangsdipol mit Diode demoduliert das hochfrequente Empfangssignal und kann an ein Vielfachmessinstrument zur quantitativen Anzeige der Feldstärke oder an einen Niederfrequenzverstärker zur Erzeugung eines Audio- bzw. Videosignals angeschlossen werden.
Hinweise zum Versuchsaufbau:
Die Stromversorgung für den Sender wird an der Rückseite des Netzgerätes eingesteckt (nicht einstellbar). Damit der Sender nicht die ganze Zeit sendet und (z.B. Hörgeräte) stört, wird das Netzteil nicht direkt an die Steckdosenleiste angeschlossen, sondern ein Schalter dazwischen eingebaut.
Es sind nur digitale Messgeräte zu benutzen, da die Spulen in analogen Messgeräten selbst als Empfänger wirken und so eine Messung unmöglich machen.