Versuch 

Info

Zwei Elektroden werden in Rizinusöl mit etwas eingerührtem Grieß (Dipole) getaucht. Legt man zwischen die Elektroden eine elektrische Spannung an, so richten sich die Grießkörner längs des Feldes als Ketten aus.
Verschiedene Elektrodenformen stehen zur Verfügung:
1. Scheibe + Ringelektrode (Monopol im zentralsymmetrischen Feld)
2. Zwei Scheiben (Punktladungen)
…..a) entgegengesetzt aufgeladen (Dipol)
…..b) gleichnamig aufgeladen (Ringelektrode benutzen)
3. Zwei Platten (Plattenkondensator)
4. Spitze + Platte

Vorbereitungsdauer: 1.0 Tage
Durchführungsdauer: 4 Minuten
Sicherheitszeichen:

Beschreibung

Hinweise zur Durchführung:
Wenig Grieß ist besser als zu viel.
Rizinusöl bis zur Oberkante der Elektroden auffüllen. Grieß zwischen den Elektroden einstreuen und gleichmäßig mit einem Spatel verteilen. Vorsichtig rühren, damit sich keine Blasen bilden.
Es wird eine Spannung von ca. 8 kV angelegt.
Bis die Grießkörner Ketten gebildet und sich ausgerichtet haben, vergeht eine Minute. Diese Zeit muss abgewartet werden.
Beste Elektrodenform: Kreisscheibe gegen Platte.

Hinweise zum Aufbau:
Eine der beiden Elektroden wird mit einem Hochspannungskabel angeschlossen, die andere (z.B. die Ringelektrode) wird mit einem normalen Kabel an den geerdeten Pol des Hochspannungsnetzgeräts angeschlossen.
Beim Aufbau mit der Kohlebogenlampe ist die Zeiss-Schiene ebenfalls zu erden.
Die Feldlinien können auch mit einem iPod abgefilmt werden. Dann wird zur Beleuchtung von unten ein weißes Foto auf einem iPad benutzt. Die Schale mit dem Rizinusöl stellt man in eine große Glaswanne aus dem Schrank DJ2. Die Glaswanne hat einen breiten Rand, der sich auf Stativstangen oder auf Holzbretter aus dem Regal in DX auflegen lässt. Die Holzbretter legt man besser hochkant als flach auf den Tisch. So ist der Abstand zwischen Tisch und Wannenboden größer; das iPad lässt sich leichter darunter schieben und erwärmt sich nicht so stark.


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